Die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU regelt die Anforderungen an Armaturen, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Sie stellt sicher, dass diese Geräte keine Zündquelle darstellen und somit den sicheren Betrieb in kritischen Umgebungen gewährleisten. Unternehmen, die in solchen Bereichen tätig sind, müssen ausschließlich ATEX-konforme Armaturen verwenden, um Sicherheitsvorschriften einzuhalten und Betriebsunterbrechungen zu vermeiden.
ATEX unterteilt explosionsgefährdete Bereiche in verschiedene Zonen, um das Risiko und die Häufigkeit explosiver Atmosphären zu kategorisieren. Zum Beispiel beschreibt für Gase die Zone 0 einen Bereich, in dem eine explosionsfähige Atmosphäre dauerhaft oder über längere Zeiträume hinweg vorhanden ist. Zone 1 hingegen bezeichnet einen Bereich, in dem unter normalen Betriebsbedingungen gelegentlich eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen kann. Zone 2 umfasst Bereiche, in denen eine explosionsfähige Atmosphäre nur selten und meist nur für kurze Zeit auftritt.